Überlegungen / Diskussionsangebot zu Toiletten, Alte Bootshalle und Werkstatt

Angeregt durch einen Vorschlag, in der Werkstatt Ordnung zu schaffen, wurde der Blick auf die Trennwand zwischen der Werkstatt und der alten Bootshalle mit den Vereinsbooten gelenkt. Das ist noch ganz alte Bausubstanz vom ersten Bootshaus, welches in den Vierzigern zu großen Teilen weggebombt und in der Nachkriegszeit teilweise wiedererrichetet wurde. Im vorderen Bereich der Tür wurde da vor etwa 15 Jahren schon mal einiges saniert, die Rückwand zur Werkstatt aber hat noch keiner angefasst.

Die Wand trennt Werkstatt und Bootshalle und trägt zum Teil das gemeinsame Dach der Bootshalle und der Werkstatt. Vor der Wand stehen bootshallenseitig Regale mit allerlei Ausrüstung, werkstattseitig lehnt allerlei Zeug dran. Die Dachträger der Werkstatt gingen ursprünglich nur bis an die Wand, sie wurden offenbar später alle verlängert, als das Werkstattdach mal höher gesetzt worden sein muss. Die Spuren an der Wand geben da deutlich Auskunft.

Unabhängig davon ist die Werkstatttür selbst marode und sanierungsbedürftig. Da es sich bei einem Ersatz der Tür um eine Maßanfertigung handeln würde, kämen wir nach einem aktuellen Angebot allein für die Tür auf Kosten ca. von 3000 Euro.

Eine Idee ist es nun, die ganze Thematik im Verbund anzugehen, und die Toilettenfrage bei der Gelegenheit auch gleich noch mit zu klären:

Wie sähe das aus:

Die Werkstatt wird zunächst vorübergehend komplett beräumt: Müll fliegt weg. Das Gerüst wird als Kinderbude unter der Linde aufgestellt. Der Imkerbedarf findet wie vereinbart außerhalb der Werkstatt einen eigenen Ort. Gartengeräte, Schubkarren usw. finden (vorübergehend in der Garderobe und dann) in einem Schuppen ihren Platz. Das Gebäude für diesen Schuppen gibt es bereits, im Moment sind dort noch die Toiletten. Werkstattinhalt im engeren Sinne (Werkbank, Elektro- und Handwerkzeuge, Schrauben usw. ...) findet später wieder in der neuen (kleineren) Werkstatt seinen Platz.

Nach Fertigstellung der Werkstatt kommt aber auch vieles, was bislang da drin ist, anderswo unter, Grill, Schubkarren usw. im jetzigen Toilettenhäuschen, welches dann als Schuppen fungieren soll. Deswegen benötigen wir neue Toiletten. Eine Arbeitsgruppe hat sich dazu bereits ausführlich Gedanken gemacht, in diesem Sommer sollen die neuen Toiletten bereits versuchsweise angemietet werden. Die dabei gemachten Erfahrungen können wir bei den Detailplanungen dann berücksichtigen.

Der vordere Teil der jetzigen Werkstatt bleibt als Werkstatt, die Tür wird in einem Zug mit der Trennwand zur Bootshalle erneuert. Der hintere Teil der jetzigen Werkstatt bekommt einen Zugang zur Bootshalle (linker Gang ganz hinten) und wird zum Lagerraum für Schwimmwesten und all die Ausrüstung, die im Moment in den Regalen lagert. In der Bootshalle werden die Wildwasserboote zukünftig an der linken Wand Richtung neues Bootshaus aufgestellt, die Säulen dort geben den Booten Halt. Am Ende des rechten Ganges werden hinten dadurch Bootslagen frei, ggf. könnte man den hinteren Teil dieses rechten Ganges sogar mit durchgängigen Bootslagen mit Rollen versehen, so dass pro Etage zwei bis drei weitere Boote dort gelagert werden könnten, wo jetzt noch Gang ist. Das würde uns die Möglichkeit geben, langfristig weitere Vereinsboote unterzubringen.

Nach Beräumung der Werkstatt werden die Trennwand zur Bootshalle und die Eingangswand komplett abgetragen. Dazu muss das Dach vorübergehend abgestützt werden. Der anfallende Bauschutt wird mit verwendet, um die jetzige Fäkaliengrube zu verfüllen. Der restliche Bauschutt wird abtransportiert. Anschließend wird an Stelle der abgerissenen Wand eine neue Wand - einschließlich Eingangswand Werkstatt und Trennwand zwischen neuer kleinerer Werkstatt und neuen Ausrüstungslagerraum - hochgemauert. Für die neue Tür zur Werkstatt kann ein Standartmaß verwendet werden, das würde erheblich günstiger als eine Maßanfertigung. Außerdem werden bedarfsangepasste neue Bootslagen in der Bootshalle montiert.

All das müsste ein fördermittelfinanziertes Projekt zur Vergabe an eine Baufirma werden. Über die Kosten und die Förderwürdigkeit besteht im Moment noch Unklarheit, und die Frage im Moment ist, ob wir sowas überhaupt wollen und wie dringend notwendig die Sanierung der Rückwand der Alten Bootshalle aus Sicht des Eigentümers, der Stadt Leipzig, überhaupt ist. Außerdem kann es sein, dass dadurch Fragen zu einer möglichen Laufzeitverlängerung des Pachtvertrages berührt werden, auch das gilt es noch zu prüfen.

All diese Gedanken sollen zunächst nur als Denkanstoß zu verstehen sein, nicht als konkretes Vorhaben. Es geht erstmal nur darum, dass diejeingen, die sich überhaupt eine Meinung zu dem Thema bilden wollen, sich die Gegebenheiten unter den vorgebrachten Gesichtspunkten mal anschauen und diese Auffassung dann bei passender Gelegenheit und in geeigneter Form dazu einbringen. Sollten wir irgendwann tatsächlich in dieser hier dargestellten oder ähnlichen Form vorgehen wollen, so würde das auf jeden Fall einen Beschluss einer Mitgliederversammlung voraussetzen. Die Vorlage müsste der auch belastbare Zahlen und Kosten beinhalten. Für die MV 2022 im Juni liegt bislang dazu aber kein Antrag vor.

Also: Was meint ihr dazu?

 

 


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