Wirtschaftlichkeit Schifffahrt auf der Elbe

Im Jahr 2018 erwirtschafteten die Oberelbe-Binnenhäfen in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Tschechien einen Umsatz von 21,2 Millionen Euro, von denen lediglich 5,7 Prozent auf den Schiffsverkehr entfielen. Die weiteren Umsätze entstammten dem Güterumschlag zwischen Straße und Schiene. Dagegen betrugen die öffentlichen Investitionen für die drei in Sachsen liegenden Häfen Dresden, Riesa und Torgau von 1995 bis zum Jahr 2017 ca. 91,5 Mio. Euro, davon allein 72 Mio. Euro aus Mitteln des Freistaates direkt.

 

Die Zahlen stammen aus der Antwort auf eine Anfrage zur wirtschaftlichen und ökologischen Bedeutung der Elbe, die die Grünen im Vorjahr an die Staatsregierung gerichtet hatten. Die Antworten auf die 129 Fragen füllen 68 Seiten.

Das Ziel einer ganzjährigen Schiffbarkeit der Elbe mit einer 1,40 Meter tiefen Fahrrinne an mindestens 345 Tagen ist sei unrealistisch. Diese Tiefe sei zwischen den Jahren 2014 und 2018 nur an 40 Prozent der Tage erreicht worden. Die sächsischen Häfen machen jedes Jahr ein Minus von mehr als 500.000 Euro.

 

mehr dazu

https://www.freiepresse.de/nachrichten/sachsen/gruene-lasst-die-elbe-elbe-sein-artikel10462033

https://www.l-iz.de/wirtschaft/metropolregion/2019/03/Die-saechsische-Hafenpolitik-an-der-Elbe-ist-reine-Steuergeldverschwendung-262598

http://edas.landtag.sachsen.de/viewer.aspx?dok_nr=13315&dok_art=Drs&leg_per=6&pos_dok=1&dok_id=undefined

 


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