Projekte der Kohlekommission für Leipzig

Mit dem Ausstieg aus der Kohle will Deutschland seine Klimaziele erfüllen. Doch er bedeutet für die betroffenen Regionen auch: Arbeitsplatzverlust und Strukturwandel. Letzterer soll mit insgesamt mehr als 40 Milliarden Euro vom Bund unterstützt werden. Die Kohlekommission schlägt 1,3 Milliarden Euro pro Jahre über 20 Jahre lang für konkrete Projekte vor. Dazu sollen den vier Braumkohleländern 0,7 Milliarden pro Jahr bereitgestellt werden, die nicht an Projekte gebunden sind. Obendrauf kommen zur Verbesserung des Verkehrs ein „Sonderfinanzierungsprogramm“ und ein Sofortprogramm bis 2021 im Umfang von 1,5 Milliarden Euro, die bereits im Bundeshaushalt bis 2021 eingeplant sind. In ihrem Bericht hat die Kohlekommission bereits einige konkrete Projekte vorgeschlagen – auch für Leipzig.

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Elster-Saale-Kanal

Eine viel ältere Idee könnte mit den Kohlemilliarden ebenfalls noch realisiert werden: der Elster-Saale-Kanal. „Angestrebt wird die Kanalentwicklung in zwei Ausbaustufen“, heißt es im Kommissionsbericht. Die Entwicklungsphase 1 umfasst die „Inwertsetzung des Kanals in seinen jetzigen Ausbauzustand“. Entwicklungsphase 2 sieht eine „Realisierung der schiffbaren Verbindungen (Lindenauer Hafen – Saale-Elster-Kanal)“ vor, darunter den Lückenschluss vom Karl-Heine zum Elster-Saale-Kanal und schließlich bis zur Saale. Geplant sind ein „Brückenkompaktbauwerk im Zuge der Lyoner Straße sowie Folgemaßnahmen“. Der Ausbau des Kanals soll zudem ein Schiffshebewerk an der Saale und eine Marina am Lindenauer Hafen umfassen.

Quelle http://www.lvz.de/Leipzig/Lokales/Diese-Projekte-schlaegt-die-Kohlekommission-fuer-Leipzig-vor


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